von Jürgen Elsässer

 

Über “Negerküsse” und andere Formen des Faschismus

 

 

Der gute Dr. Specht… Ein klasse Lehrer! Nimmt die politisch korrekte Sprachpolizei super auseinander… Die Schüler werden einbezogen, der Lernerfolg wird an der Tafel fixiert: Solche Pädagogen brauchen wir…

Würde es heute eine solche Sendung noch geben dürfen? Sicher nicht! Die pc-Mafia würde Sturm laufen. Ein solcher Lehrer würde, wie Frau Sarrazin (vgl. ihr Interview in COMPACT 12/2012) gemobbt.

Dabei ist die Austrahlung gerade 14 Jahre her, von 1999. Daran sieht man, wie rasant sich dieses Land zum Schlechten verändert. Heute werden die Bücher von Astrid Lindgreen umgeschreiben (“Negerkönig” und anderes wird gekillert) und die Bummsdesfamilienministerin bekennt offenherzig, dass sie beim Vorlesen von Kindermärchen auch die Grimm-Brothers frisiert, “das Gott” etc… In Behördenausschreibungen gilt die feministische Grammatik (Binnen I), Ausländer sind per defininitionem abgeschafft, es gibt nur noch “Menschen mit Migrationshintergrund”…

Ist unwichtig? Bestimmt nicht. Wenn die Begriffe verschwinden, hat der Mensch keine Kategorien mehr, um die Wirklichkeit zu erfassen, bzw. er erfasst sie anders. Plötzlich gibt es keine Ausländerkriminalität mehr, da das ja alles schwuppdiwupp Inländer geworden sind…

 

Quelle: juergenelsaesser.wordpress.com

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