Der Fernsehsender CNBC machte auf die jüngste 200 Millionen Dollar schwere Wette von Lord Jacob Rothschild aufmerksam. Mit dieser Wette setzt er gerade auf den endgültigen Untergang des angeschlagenen Euro.

 

Menschen wie die Rothschilds setzten einst allerdings auch die These in die Welt, man müsse es stets den „Großen“ gleich tun, wolle man sein Geld sicher anlegen. Wie klug das klingt. Und seit der Französischen Revolution fallen wir Dummköpfe auf diesen uralten Spiel-Casino-Trick herein! Damals (1815) brach Panik unter den Geldhändlern aus, weil Nathan Mayer Rothschild plötzlich seine Konsuls (= Schuldanleihen) auf den Markt warf. Daraus schlossen alle, dass die Briten den Kampf bei Waterloo verloren haben mussten. Sonst würden „die Großen“ ja niemals plötzlich ihre Konsuls abstoßen! Über Nacht folgten daher Panikverkäufe im ganzen Land. Was die „klugen Nachahmer“ allerdings nicht wussten: Rothschild hatte sein Post-Monopol missbraucht! 24 Stunden bevor die Regierung selber Kenntnis davon hatte, vermeldete ihm nämlich sein persönlicher Rothschild-Kurier namens Rothworth den Sieg der Engländer über Napoleon. Er ließ aber zunächst davon weder Regierung noch Volk wissen. Erst nachdem er Unmengen von Schuldanleihen für ein Butterbrot aufgekauft hatte, sickerte der Sieg der Briten über Frankreich öffentlich durch. Dadurch schossen die Werte der Konsuls natürlich wieder schlagartig in die Höhe. Jetzt konnte Nathan Mayer Rothschild sie mit einem Gewinn von 20:1 verkaufen. Ah, so geht das also! Innert 17 Jahren steigerte er mit solchen Tricks seinen ersten Geldeinsatz um das 2.500-Fache! Und dergleichen tun diese „Großen“ am laufenden Band! Ihnen gehören ja inzwischen auch fast sämtliche Medien! Eines müssen wir daher hinsichtlich „ihrer Wetten“ wissen: Sie lassen ihre Nachahmer zwar ab und zu gewinnen — doch immer nur so gezielt, wie es ein Spielcasinobetreiber seiner spielsüchtigen Kundschaft gegenüber tut; zuletzt aber gewinnt immer nur der Gleiche!