Antony Cyril Sutton (* 14. Februar 1925; † 17. Juni 2002) war ein britischer Ökonom, Historiker und Schriftsteller. Er studierte an den Universitäten von London, Göttingen und Kalifornien und erhielt seinen D.Sc. Grad von der University of Southampton, England. Er war Ökonomie-Professor an der California State University Los Angeles und Forschungsstipendiat an der Hoover Institution der Stanford University von 1968 bis 1973 (bis er nach dem Verbot vom Druck eines Buches entschied, freier Schriftsteller zu werden).

Suttons Werke beschäftigen sich bevorzugt mit fördernden Handels- und Finanz-beziehungen der amerikanischen Wirtschaftselite (“Wall Street”) zu Staaten und Institutionen, die geläufig als deren Gegner eingeschätzt werden. Hierzu gehören Wall Street and the Bolshevik Revolution, Wall Street and the Rise of Hitler sowie Wall Street and FDR. Im Besonderen machte Sutton die hegelianisch inspirierten Konzeptionen der an der Yale University domizilierten Vereinigung Skull and Bones für dieses Phänomen verantwortlich. Das sich hiermit befassende Buch America’s Secret Establishment: An Introduction to the Order of Skull and Bones hielt er für sein wichtigstes.

Advertisements