Der österreichische TV-Sender „Servus TV“ brachte am Donnerstag, 4. Juli 2013 um 21: 15 Uhr eine Dokumentation „Das Geld bleibt im Dorf“ über Komplementärwährungen und neue solidarische Initiativen, die Konsumenten mit Produzenten von Lebensmitteln verbinden. Dafür wurde auch in Wörgl und im Unterguggenberger Institut gedreht. Redakteurin Maren Winter und ihr Team interessierten sich fürs Wörgler Freigeld gleichermaßen wie für komplementäre Systeme heute. Dokumentiert wird in der Sendung weiters die Vorarlberger Gemeinde Langenegg mit ihrer Talente-Gemeindewährung, ein Kartoffel-Kombinat und ein Landwirt, der seinen neuen Stall mithilfe von Kunden finanzierte.


Die Geldanlage in Unternehmen aus der Region wirkt überschaubar und nachvollziehbar — Vorreiter-Modelle eines neuen Finanzsystems?
Was ist das Geld morgen noch wert? Die globale Verunsicherung durch Bankenpleiten und Wirtschaftskrise gibt Initiativen Rückenwind, die sich wieder auf die Stärken der eigenen Regionen besinnen. Sie unterstützen Landwirte und Handwerk in der Gemeinde und benützen dazu ergänzende Währungssysteme: Regiogelder oder Tauschsysteme. Investieren sie, lockt statt mickriger Sparbuchzinsen ein hoher Naturalzins.

„Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution — und zwar noch bevor der morgige Tag anbricht.“ Henry Ford, amerikanischer Industrieller

„Wer auch immer die Geldmenge irgendeines Landes kontrolliert, ist der absolute Herr über die gesamte Industrie und den Handel.“ James A. Garfield, 20. Präsident der USA (1881)

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