Archive for April, 2014



Ukraine SITREP April 24, 1405 UTC/Zulu

http://vineyardsaker.blogspot.co.uk/

Übersetzt von Katja Korun

Ziemlich viele meiner gesamten Quellen bestätigen, dass die Junta in Kiew eine Offensive auf die Stadt Slawjansk eröffnet hat. Die meisten Quellen sprechen davon, dass nur der SBU(Sicherheitsdienst –d.Übs.) und die Kräfte des Rechten Sektors daran beteiligt sind, obwohl ein anderer Quellenbericht sagt, daß ‚Spezialtruppen‘ (keine Details) die auf dem Flughafen in der Nähe von Slawjansk gesehen wurden, auch teilnehmen. Mein persönlicher Eindruck ist, daß vom Militär höchstens etwas Unterstützung zur Verfügung gestellt wird, aber dass die wirklichen Kämpfe jetzt nur vom SBU und Rechten Sekktor geführt werden. Aus der Sicht der Junta ist das eine sehr kluge Entscheidung, weil im Unterschied zu den Fallschirmjägern oder regulären Streitkräften die SBU/RS Truppen mehr als angespornt sein werden, jeden zu töten, zu kidnappen, zu foltern oder zu verstümmeln, den sie als lokale ‚Separatisten  und ‚Moskau-Unterstützer‘ ansehen. Hinzu kommt noch, daß im Gegensatz zu den Fallschirmjägern oder regulären Armeeeinheiten die SBU/RS- Kriminellen überhaupt keine Gnade von den Ortsansässigen erwarten können. Sie werden sich also nicht ergeben und schon gar nicht die Seiten wechseln.

Die einzige Frage ist daher jetzt, wie entschlossen die Russisch sprechende Bevölkerung in der östlichen Ukraine wirklich ist. Am 08.08.08 gelang es der lokalen Bevölkerung von Tskhinval, einen *weitaus* überlegenen Angreifer, unterstützt durch *massives* und *anhaltendes* Artillerie- und Zisterne-Feuer erfolgreich zum Stocken zu bringen (etwas, was in Slawjansk noch nicht eingetreten ist), aber sie taten das, weil sie keinen Zweifel daran hatten, was eine Übernahme des südlichen Ossetiens durch die wirklich völkermörderischen Kriminellen von Saakaschwili für sie bedeutete. Ich bin nicht ganz sicher, ob die meisten Menschen im Ostteil der Ukraine diese Art von Entschlossenheit überhaupt teilen.
Die guten Nachrichten – mindestens bis jetzt – sind, da der heutiger Angriff ziemlich lahm war und nichts vorzuweisen hat, um sich wirklich zu manifestieren. Alle Kämpfe fanden nur am Stadtrand von Slawjansk statt. Es wurde nur der Tod von zwei lokalen Miliz-Männer angezeigt. Einige Versuche den Stadteingang in Minikombis zu durchbrechen, scheinen abgefangen worden zu sein und am Ende des Tages mussten sich die Kräfte der Angreifer zurückziehen. Für eine Truppe, die, wie verlautet, aus 5 ‚000 Kämpfern bestand, die mit Rüstungen und schweren Maschinengewehren ausgestattet waren, ist das ein ziemlich erbärmliches Ergebnis.

Die schlechten Nachrichten sind, dass Slawjansk von allen Seiten, abgesehen von der Hauptstraße zwischen Slawjansk und Donetzk, umzingelt zu werden scheint.

Das Ergebnis ist: die Westpresse will zeigen, daß die Junta etwas Schlagkraft hat, während die russische Presse zeigen will, dass die Junta ein Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung begeht. So haben beide Seiten ein ursprüngliches Interesse am Aufblasen der Situation.

Persönlich sehe ich insgesamt keine Beweis dafür, daß es sich um eine Art des Angriffs wie am 08.08.08 gehandelt hat..

Ich möchte auch bemerken, dass die Reaktion von Putin heute sehr maßvoll war. Er drohte zwar ‚Konsequenzen‘ an, aber wenn man genau hingehört hat, drohte er damit den ‚involvierten Beamten ‚ und sagte, daß sich dies auch die ‚Beziehung‘ zwischen den zwei Ländern auswirken würde. Wichtig ist, daß er nicht auf Ossetien Bezug nahm, nicht sein Recht zu intervenieren erwähnte,und nicht, wie Lawrow es gestern getan hatte, vom Schutz der russischen Bevölkerung außerhalb Russlands sprach. Ich will damit keineswegs andeuten, daß Putin zögern, oder   sein Versprechen nicht einlösen würde, die Russisch Sprechenden in der östlichen Ukraine zu schützen. Ich versuche nur aufzuzeigen, daß er sich auf der ‚Bedrohungsskala‘ insofern entschieden hat, erst einmal abzuwarten. In der Tat äußerte er sich dementsprechend. Jawohl, er drohte er wirklich ‚Konsequenzen an‘, aber bis jetzt nur den Entscheidungsträgern in der Junta, nicht den ca. 5000 Bodenkämpfern (welche das eigentliche Ziel eines russischen Eingreifens, sollte es denn stattfinden, sein würden). Soweit ist es aber noch nicht! Wir müssen einfach abwarten und dürfen uns nicht von der ständigen Hetze der Systemmedien verrückt machen lassen.

Der Saker

 
 

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Die Vorgänge in der Ukraine im Frühjahr 2014 sind geeignet einen größeren Krieg zu provozieren, der möglicherweise auch uns betrifft.


Video zum Thema Mac Kinder Theorie
Deutschlanddebatte- Souveränität contra Mackinder- Theorie

http://youtu.be/y_VQ9U84ksI


von Peter Boehringer

Noch im Sommer 2014 steht hierzulande ein neuer Anschlag auf die ohnehin schon drastisch eingeschränkte Meinungsfreiheit bevor. Aus diesem gegebenen wichtigen Anlass ein Artikel zu neuen (alten…) Gesinnungsstraftatbeständen; eingeführt bzw. verschärft wieder einmal durch die totalitären Funktions-Eliten dieses Landes bzw. dieses EUropäisch usurpierten Kontinents.

 

Denn auch Justizminister Maas kann sich beim von ihm nun auf den Gesetzgebungsweg gebrachten nEUen Wahnsinn darauf berufen, lediglich eine EU-Richtlinie umzusetzen wobei er als gutmenschlicher SPD-Parteisoldat und als qua Amt korrupter Systembüttel sicher nicht lange zur Umsetzung gedrängt werden musste…:

»Nach der Sommerpause solle der Gesetzentwurf im Kabinett auf den Tisch kommen, sagte eine Justiz-Ministeriumssprecherin auf Anfrage. Im Strafgesetzbuch soll ausdrücklich geregelt werden, dass ›rassistische, fremdenfeindliche oder sonstige menschenverachtende‹ Beweggründe für eine Tat bei der Strafzumessung besonders zu berücksichtigen sind.«

Der Terminus »Menschenverachtung« als Tatmotiv, der künftig zu massiver Strafverschärfung bei »Meinungsdelikten« i.S. der Definition der Mächtigen führen wird, ist derart schwammig, dass er von einer böswilligen und auf dem linken Auge blinden Unrechts- und Gesinnungsjustiz bei praktisch jeder Systemkritik willkürlich gegen die Kritiker gezogen werden kann! Ganz sicher aber nicht gezogen werden wird bei

analogen Delikten von menschenverachtenden Hasspredigern etwa von Multikulti-AntiFa-Links. Die SPD gibt diese Einseitigkeit sogar heute schon ganz offen zu: »Es soll keine solche Regelung gegen Linksextremisten geben.«

 

 

Wohl aber soll es sie nun im D-EU-tschland des Jahres 2014 »gegen rechts« geben, wobei die SPD-Totalitären ganz genau wissen, dass schon die Definitionen etwa von »links-« oder »rechtsextrem« in keiner Weise objektiv zu leisten sind – das sieht sogar das BVerfG selbst so (siehe »Sie sind rechtsradikal, meinen Artikel von 2012 unter direktem Bezug auf ein damaliges BVerfG-Urteil)! Dass somit in einem funktionierenden Rechtsstaat Meinungsdelikte jenseits von persönlichen Beleidigungen niemals sanktionierbar sein dürfen! Wir sprechen von nicht definierbaren »Delikten« ohne geschädigtes individuelles Opfer. Ein abstraktes System vereidigt somit brutalstmöglich und unter Umgehung aller rechtsstaatlichen Grundsätze seine eigene Unantastbarkeit.

Der Rechtsstaat ist damit künftig nicht mehr »nur« bei billionenschweren Haftungsfragen der Euro-Rettung tot – sondern seine Willkür wird künftig potenziell jeden Systemkritiker von »rechts« (= vom rechten Denkweg des gesunden bürgerlichen nationalökonomischen Menschenverstands her kommend) einseitig treffen können! Natürlich nicht aber etwa die Gelddrucker der Zentralbanken, die etwa vom Handelsblatt auch schon mal als »rechtsextrem« bezeichnet wurden…

 

Und sogar im (seltenen!) Extremfall »echter« rassistischer Äußerungen ohne Agents Provocateurs des Innenministeriums (Abt. »Verfassungsschutz / NPD«) wäre das nun geplante Meinungsgesetz ohne Willkürjustiz völlig wirkungslos: Denn »Gedankenverbrechen« (der entsprechende Terminus aus Orwells 1984) sind per Definition niemals objektiv bzw. ohne Foltergeständnis beweisbar (in 1984 brutal erfoltert durch die Schergen des gnadenlosen »Liebesministeriums«) – und damit kann jedes Urteil, das künftig auf dem neu formulierten § 46 StGB fußen wird, nur als willkürlich-ideologisch-einseitig-totalitäres Unrechtsurteil einer vollkorrupten Gesinnungsjustiz mit ggf. angeschlossener brutaler Geheimer Staats-Polizei bezeichnet werden! In Schweden wird diese Meinungspolizei schon 2015 Realität. Wollen auch wir – gerade vor unserer geschichtlichen Doppelerfahrung mit Gestapo und Stasi – wirklich wieder dahin zurück?

 

Eine freie Geschichtsschreibung wird ein solches Unrechtssystem eines (noch fernen) Tages in die richtige totalitäre Ahnenreihe stellen. Ein Brecht zugeschriebener Satz bringt es auf den Punkt: »Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.« Zwar gingen Systeme, die es nötig hatten, »Meinungsdelikte« zu kodifizieren und (brutal) durchzusetzen, in der Geschichte immer unter; ja, die Einführung solcher Delikte war sogar immer ein klares Zeichen der Endphase solcher Systeme. Allerdings gingen sie meist erst dann unter, nachdem sie in eben diesen Endphasen noch Millionen von Blutopfern verursacht hatten…

 

Lesen Sie unten den Re-Blog eines absolut zutreffenden Artikels des PDV-Generalsekretärs Gerhard Breunig! Die Meinungsfreiheit ist ein Menschenrecht nach GG (Art. 5) und UN-Charta (Art. 19)! Wer sie in der hier geplanten Form einschränkt, verachtet nicht nur existenzielle Gesetze der Natur, Empirie, Ökonomie und Logik, sondern eben auch die natürliche und in allen Fällen (selbst in denen der Dummheit, des Wahns und des Blödsinns) legitime Gedankenfreiheit der Menschen selbst! Die »Menschenverachtung«, die künftig (wenn von »rechts« kommend) als »Gesinnungstat« strafbar sein wird, wird somit von eben jenen selbsternannten linksgrünen Politikern und Richtern an den Tag gelegt, die diese Menschenverachtung heute als Kampfbegriff gegen »rechts« nutzen! Der Begriff »AntiFa« ist bestes Orwellsches Neusprech. Grün lackierte Braun-Rot-Totalitäre haben samt ihren schlägernden Sturmtruppen die Institutionen durchlaufen. Heute sitzen sie in den »Wahrheitsministerien« der Berliner Polit- und Medienpaläste, in den »Ministerien für Frieden« der Blackwater-NATO und in den »Ministerien der Liebe« von Guantánamo und der AntiFa.

 

Prophylaktische Nachbemerkung wegen erwartbarer Kommentare: Ja, es ist bekannt, dass das deutsche StGB auch schon bisher »Gesinnungsstraftaten« kannte [hier etwa in einem alten Blog schon 2010 thematisiert] und kennt und dass es auch bisher schon jedes Jahr zu Tausenden von entsprechenden Urteilen gegen »Meinungsdelinquenten« kommt. Trotzdem ist die hier beschriebene Gesetzesplanung von 2014 ein Dammbruch, da thematisch und definitorisch im Gesetz praktisch keine Grenze mehr gegen Strafbarkeitsvorwürfe zu fast jeder Thematik »von rechts« eingezogen sein wird – und so politisch-staatsanwaltlich-polizeilicher Willkür gegen völlig normal denkende und sich verbal gegen ein Unrechtsregime wehrende Bürger künftig Tür und Tor geöffnet wird!

 

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Feldzug der Wahnsinnigen: Ein Plädoyer für Meinungsfreiheit
Gerhard Breunig

Eine stetig wachsende Gruppe von Meinungsideologen übernimmt derzeit ähnlich wie vor acht Jahrzehnten in Deutschland die Deutungshoheit über Recht und Gesetz. Unterstützt von gleichgeschalteten, willfährigen Medien nimmt sich diese Gruppe das Recht heraus, jeden Widerstand gegen die selbst formulierten Dogmen ihrer Ideologie mit der alt bewährten Nazikeule nieder zu prügeln. Betroffen sind davon aber gerade nicht die Unverbesserlichen und ewig Gestrigen, sondern in großer Zahl unbescholtene, rechtschaffene Bürger, die nichts weiter tun als eine eigene, noch nicht gleichgeschaltete Meinung zu haben.

 

Immer wieder finden sich Einzelpersonen oder Gruppen zusammen, die außer einer rechten und einer linken Schublade nichts mehr im Kopf haben. In bewährter Blockwartmentalität späht man Menschen aus und denunziert sie dann im Internet. Das klar geformte Weltbild des Schubladendenkens lässt bei diesen Menschen keine anderen Reaktionen mehr zu, wenn es gilt, die selbst definierten Gegner als Nazis zu bekämpfen. Die Auswahlkriterien sind dabei beliebig und die Hürden für eine öffentliche Zwangsverurteilung wurden der Einfachheit halber besonders niedrig gehalten. Laut gruppeneigener Definition ist man bereits ein Nazi, wenn man als Vater oder Mutter Kampagnen gegen Kindesmisshandlungen unterstützt oder wenn man sich gegen den Euro ausspricht. Mit Äußerungen zur Multi-Kulti-Gesellschaft, gegen die EU oder gegen die unmittelbar bevorstehende Klimakatastrophe sollte man ebenfalls sehr vorsichtig sein, will man nicht als »Verdachtsfall« behandelt werden. Eine dieser »menschenfeindlichen Gesinnungen« reicht bereits aus, um in das Mahlwerk der selbsternannten Gesinnungsjäger zu geraten. Was das genau für eine menschenfeindliche Gesinnung ist, entscheidet natürlich die »Jagdgesellschaft«. Nur eines scheint immer eindeutiger. Die Keule schlägt schneller zu, als Sie glauben.

 

Wer sich gegen die Meinung der »Gesinnungsjäger« stellt, muss im günstigsten Fall mit einem Shitstorm rechnen. Man kann aber mit Sicherheit davon ausgehen, dass der Ruf im Internet schon durch eine kleine unbedachte Äußerung sehr schnell massiv gefährdet ist. Meinungsfreiheit war gestern. Heute zählt nur noch die Einheitsmeinung der Schubladenkaste, die von oben, wo immer das auch sein mag, vorgegeben wird. Wer diese Meinung nicht teilt oder teilen will, wird eben zwangsbeglückt und niedergeknüppelt. Derzeit noch mit Worten. Aber Forderungen nach der Todesstrafe für »Klimaleugner« gab es schon und gewaltsame Übergriffe bei Demos häufen sich.

 

Familienväter, die sich beispielsweise gegen die Bildungsideologie der baden-württembergischen Landesregierung zur Wehr setzen, geraten schnell ins Fadenkreuz der linksgrünen Sturmtruppen. Und das nur, weil sie für sich den Rechtsanspruch erheben, die Erziehung ihrer Kinder selbst bestimmen zu wollen. Was eigentlich eine natürliche Angelegenheit ist, wird so zum »Verbrechen gegen die Inquisition der Staatssozialisten«.

 

Wer das Falschgeld der Euro-Zone ablehnt oder seiner Besorgnis um seine Heimat Ausdruck verleiht, muss immer öfter damit rechnen, ausgegrenzt und benachteiligt zu werden. Dem Internet sei Dank bleiben neben den eigenen Aussagen auch die Anfeindungen des neuen Ku-Klux-Klan der Sozialisten für alle Zeiten verfügbar. Allein die Opfer sind heute nicht mehr schwarz, sondern eher bürgerlich deutsch. Das Feindbild befindet sich hauptsächlich im Mittelstand, dort, wo die Bildung noch immer nicht so tief gesunken ist, dass man kranke Ideologien und gesellschaftliche Fehlentwicklungen nicht mehr erkennt. Wie lange wird es wohl dauern, bis die neuen Fanatiker jeden rechtschaffenen Menschen in unserem Land über das Internet zum »Nazi« abgestempelt haben? Es herrscht inzwischen eine bedrückende Form von inflationärer Kollektivierung in dieser Richtung.

 

Genau diese Situation hatten wir schon einmal vor etwa 80 Jahren [im linken wie rechten Sozialismus oder noch heute etwa in islamischen Fundamental-Gottesstaaten mit Tugendpolizei oder in Nordkorea; Anm. PB]. Damals zogen ebenfalls ideologisch verblendete SA-Gruppen durch die Städte und verprügelten Andersdenkende. Dabei war es ihnen völlig egal, welche Gedanken der willkürlich ausgewählte Gegner hatte. Wenn er nicht die gleichgeschalteten Gedanken der Nationalsozialisten dachte, gab es eben kein Pardon. Kommunisten, Sozialisten, Gewerkschafter und Juden waren die ersten Opfer damals. Sind jetzt die Liberalen, Libertären und Konservativen an der Reihe? Selbst völlig unpolitische Menschen geraten in die angelaufene Maschinerie. Die Auswahlkriterien erscheinen beliebig, die möglichen Opfer zahlreich. Die Methoden jedenfalls sind immer noch die gleichen.

 

Was unterscheidet die selbsternannten Gesinnungsjäger eigentlich von den damaligen SA-Truppen? Ich glaube, da gibt es keinen wirklichen Unterschied. Es geht wieder nur um die Unterdrückung einer anderen Meinung. Es geht wieder nur um das gewaltsame Niederhalten der freien Meinungsäußerung durch Gruppen, die sich einbilden, die Herrschaft über Meinung und Moral gepachtet zu haben. Es geht wieder um eine Form von sozialistischem Gedankengut, dieses Mal nur rot und grün statt braun. Es geht wie immer um die unbeschränkte Macht über andere. Die Meinung, uns mit irgendetwas Besonderem »beglücken« zu müssen, stirbt wahrscheinlich nie aus. Die Leidtragenden sind wieder einmal wir, die normalen Bürger, die eigentlich nur eines wollen. Unser Recht auf ein selbstbestimmtes und menschenwürdiges Leben. Der Sozialismus und seine Schergen kennen keine Gnade. Vor 80 Jahren genauso wenig wie heute.

 

Es ist schon erstaunlich, mit welcher Selbstverständlichkeit manche Menschen selbst die unsinnigsten Behauptungen als gegeben hinnehmen. Dabei lassen sich diese Behauptungen bei näherer Betrachtung leicht als Propagandalügen entlarven. Durch das ständige Wiederholen bestimmter »Fakten« in Presse, Funk und Fernsehen wird den für diese Thesen besonders empfänglichen Menschen dabei suggeriert, dass die Behauptungen der Ideologen einer begründeten Tatsache entsprechen. »Qualitätsmedien« sind sich nicht zu schade, diesen Thesen eine großzügige Plattform zu bieten. Wo bleibt da die angebliche Verantwortung? Wo bleibt die Ausgewogenheit der selbsternannten vierten Gewalt im Staat? Mit viel Brimborium werden den anfälligen, oft verzweifelten Menschen die kranken sozialistischen Ideologien unter die inhaltsleere Hirnschale geimpft. Sie glauben schließlich alles, was sie sehen und hören, ohne weiteres Hinterfragen. Und schon kann sie beginnen, die moderne Form der Hexenjagd.

 

Die selbsternannte Inquisition der Nazijäger agiert dabei noch subtiler als die früheren SA-Truppen. Versteckt hinter Pseudonymen und angeblichem »Recht« à la SPD-Maas / EU-Richtlinien wird mit erstaunlicher Brutalität vorgegangen. Zwar müssen die Gejagten derzeit noch nicht um Leib und Leben fürchten. Aber wer garantiert, dass die Situation nicht genauso aus den Fugen gerät wie vor 80 Jahren? Schließlich hat die heutige Jagdgesellschaft große Teile der Politik und der Medien hinter sich.

 

Die Schuld an dieser äußerst prekären Situation tragen überwiegend machtgeile Politiker, meist aus dem linksgrünen Spektrum, und verantwortungslose Ideologen, die sich dieser verblendeten Gruppen gerne bedienen. Völlig egal, ob man den Klimawahn, Multi-Kulti, den Gender-Irrsinn oder den perversen Pädo-Sexkult ablehnt. Man ist schnell im Fadenkreuz der »antifaschistischen« Nazi-Inquisition und wird sofort als Ketzer abgestempelt. Freie Meinung, die das Grundgesetz eigentlich garantieren sollte, war gestern. Wer Recht bei diesem Thema erwartet, wird sehr oft enttäuscht.

 

Wollen wir wieder darauf warten, dass diese Leute eine neue Kristallnacht in Deutschland veranstalten und gewaltsame Strafaktionen mit Andersdenkenden durchziehen? Wollen wir noch einmal darauf warten, dass sie wieder bestimmte Gruppen von uns abholen? Lange wird es sicher nicht mehr dauern. Nicht jeder, der wegen seines Glaubens ans Kreuz genagelt wurde, war so erfolgreich wie Jesus Christus. Die meisten Gekreuzigten kannte schon nach einer Woche keiner mehr. Ich möchte nicht mehr zulassen, dass in diesem Land die freie Meinung von irgendwelchen Gruppen mit selbst gezimmerter Scheinmoral unterdrückt wird. Niemand hat das Recht, anderen seine Meinung oder seine Ideologie durch Gewalt oder Gewaltandrohung aufzuzwingen. Schon üble Nachrede ist heute eine Form der Gewalt, da in Zeiten des Internet Informationen überall sofort verfügbar sind. Üble Nachrede ist subtil, aber sehr wirksam im Land der obrigkeitshörigen Angsthasen.

 

Stehen wir gemeinsam auf und machen diesen verblendeten, ideologiegeschädigten Menschen heute noch klar, dass wir solche Methoden in Deutschland nicht mehr zulassen werden. Rot-grüne Sturmtruppen, die sich so menschenverachtend verhalten wie die angeblich bekämpften »Vorbilder« vor 80 Jahren, braucht dieses Land genauso wenig wie die ewig Gestrigen aus der braunen Ecke. Und Medien, die Meinung in eine bestimmte Richtung lenken wollen, braucht ebenfalls kein Mensch.
Quelle & © info.kopp-verlag.de


Ein Film von Frank Höfer & Jan Gaertig

„Wir haben eine Idee. Eine Idee von Frieden, Einigkeit und Freiheit. Darum stehen wir auf der Straße und bekunden unsere Solidarität mit jedem Menschen, jeder politischen Richtung, jeder Kultur jeder Religion und jeder Weltanschauung, die für Frieden und Freiheit steht.“ Mit diesen Worten eröffnete der Initiator der neuen Montagsdemos Lars Mährholz am Potsdamer Platz die Ostermontags-Mahnwache.

Seit Mährholz erkannt hat, dass etwas mit der Welt nicht stimmt – genauer gesagt, dem Weltfinanzsystem, mobilisiert er Gleichgesinnte jeden Montag auf die Straße zu gehen. Ihm machen es seitdem bundesweit viele nach und so kommen immer mehr Menschen in vielen deutschen Großstädte immer wieder montags zusammen.

Ganz zum Ärger des Establishment, welches routiniert zur Nazikeule grieft und Ex-Grünenchefin Jutta Ditfurth in den Ring schickt. Mit reflexauslösenden Parolen lässt sie der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk jeden diffamieren, der die Systemfrage stellt. Doch die „veröffentliche Meinung“ bildet die „Öffentliche Meinung“ nicht ab. Diese macht sich mit schnell wachsender Tendenz auf den Montagsdemos bemerkbar, wo die Teilnehmer sich nicht länger in rechts und links spalten lassen. Denn sie haben erkannt, dass es einen Kampf zwischen dem 1% oben und den 99% unten gibt.

 

Wer diesen Film via facebook, und Blogs verbreiten möchte, nutzt bitte diesen Link: http://youtu.be/dJomjXMwcfE

„MONTAGSDEMO – Jetzt erst recht!“ Ein Film von Frank Höfer und Jan Gaertig.

MIT: Andreas Popp, Lars Mährholz, Jürgen Elsässer, Rico Albrecht, Marcel Wojnarowicz und Ken Jebsen (KenFM)

(C) NuoViso Filmproduktion 2014

Wer diesen Film via facebook, und Blogs verbreiten möchte, nutzt bitte diesen Link: http://youtu.be/dJomjXMwcfE

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us dem Blog von Vineyard Saker (Der Weinbergfalke) vom 23.04.14 http://vineyardsaker.blogspot.co.uk/

Übersetzung: Katja Korun

Liebe Leser, wir beginnen heute mit einer kleinen Artikelserie, um Sie über die wirklichen Ereignisse in der Ukraine auf dem Laufenden zu halten. Der Autor Vineyard Saker, der einen viel gelesenen Blog betreibt, ist ein außergewöhnlich scharfsinniger Analytiker, der seine Artikel mit einer ansprechenden Prise von Humor und Ironie schreibt. Viel Freude beim Lesen Und Nachdenken.

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Als ich Lawrow heute zuhörte, kam ich zu dem Schluss, dass das Regime in Kiew tatsächlich vor hatte zu versuchen, die östliche Ukraine anzugreifen. Da ist nicht nur die Warnung von Lawrow, das russische Internet ist auf ‘rotem Alarmsignal’ geschaltet und voll gestopft mit Gerüchten und Spekulation über einen nahen bevorstehenden Angriff. Das wirft eine Anzahl von Fragen auf:

1) Warum würde die Junta in Kiew so offensichtlich die Genfer Abmachung brechen?

2) Warum würde sie angreifen, wenn die Erfolgschancen sehr klein sind?

3) Warum sie würde angreifen, wissend, daß Russland höchstwahrscheinlich intervenieren würde?

4) Warum stehen die Vereinigten Staaten deutlich hinter dieser Strategie?

Ich habe eine Hypothese, auf die ich Ihre Aufmerksamkeit lenken möchte.

Erstens, die Junta in Kiew wird der Genfer Abmachung einfach untreu, weil sie deren Fristen nicht einhalten kann. Erinnern Sie sich, die Junta ist aus einigen Politikern – handverlesen durch die Vereinigten Staaten und einigen ukrainischen Oligarchen zusammengesetzt. Sie haben wirklich Geld, aber keine Macht. Wie könnten sie irgendetwas vielleicht den gut bewaffneten und entschlossenen Anhängern des Rechten Sektors auferlegen?

Zweitens, wird die östliche Ukraine verloren gehen, egal was passiert. Somit muß sich die Junta in Kiew für eine der folgenden Optionen entscheiden:

a) Die Ostukraine per Referendum gehen zu lassen und nichts dagegen tun.

b) Die Ostukraine gehen zu lassen. jedoch erst nach einer gewalttätigen  Auseinandersetzung. .

c) Die Ostukraine nach einem russischen militärischen Eingreifen gehen zu lassen.

Klar ist, daß die Option ‚a‘ bei weitem die für die Junta schlechteste Wahl sein würde; ‘b’ ist so lala, aber die Option ‘c’ ist vom Blickwinkel der Junta und der hinter ihr stehenden äußeren Kräfte sehr passend. Bedenken Sie: diese letzte Option wird es so aussehen lassen, daß Russland in die Östliche Ukraine einfiel, und dass die Leute dort darüber nichts zu sagen hatten. Das wird auch den Rest der Ukraine um die Fahne versammeln. Für die Wirtschaftskatastrophe wird Russland verantwortlich gemacht, und die Präsidentenwahl vom 25. Mai kann dann wegen der russischen „Bedrohung“ annulliert werden. Nicht nur daß, aber ein Krieg – egal wie dumm – der *perfekte* Vorwand ist, um das Kriegsrecht einzuführen, das verwendet werden kann, um gegen den Rechten Sektor oder irgendjemanden ,der Ansichten ausdrückt, die die Junta nicht mag, scharf vorzugehen. Das ist ein alter Trick – löse einen Krieg aus, und die Leute werden sich um das Regime an der Macht sammeln. Schaffen Sie eine Panik, und die Menschen werden die echten Probleme vergessen.

Was die USA betrifft- sie weiß es auch, dass die Östliche Ukraine verloren ist. Mit der Krim und dem Verlust der Östlichen Ukraine – hat die Ukraine genau *Zero*- Wert für das Imperium erlangt; warum sie nicht einfach dafür verwenden, einen neuen Kalten Krieg zu kreieren, der viel erotischer sein würde als der Globale Krieg gegen den Terror oder der wirklich alte Krieg gegen Drogen. Immerhin, wenn Russland gezwungen wird, militärisch einzugreifen, wird die NATO Verstärkungen senden müssen, um Länder wie Polen oder Lettland eben ‘zu schützen’, falls Putin sich dafür entscheidet, in die ganze EU einzufallen.

Das Entscheidende ist – die Mißgeburten an der Macht in Kiew und den USA *wissen*, dass die östliche Ukraine für sie verloren ist, und der Zweck des nahe bevorstehenden Angriffs ist es nicht, gegen die Russisch sprechenden Rebellen ‘zu gewinnen’, oder gar gegen das russische Militär ‘zu gewinnen’, sondern er soll genug Gewalt auslösen, um Russland zu zwingen, einzugreifen. Mit anderen Worten, da der Osten irgendwie verloren gehen wird, ist es viel „besser“, ihn an die ‘einfallenden russischen Horden’, als ihn an die örtliche Zivilbevölkerung zu verlieren.

So wird der Zweck des nächsten Angriffs nicht sein zu gewinnen, sondern zu verlieren. Das ist das, was das ukrainische Militär noch tun kann.

Zwei Dinge können eintreten, diesen Plan zu vereiteln:

1) Das ukrainische Militär könnte sich weigern, solchen eindeutig kriminellen Anordnungen zu folgen (und das wird ein Ziel des russischen Militärs sein, das einigen ukrainischen Offizieren helfen könnte, die richtige ‘rein moralische’ Wahl zu treffen).

2) Der lokale Widerstand könnte stark genug sein, um solch eine Operation in die Länge zu ziehen und zu einem Stillstand zu bringen.

Ideal wäre eine Kombination von beiden.

Vom russischen Gesichtspunkt aus sind Dinge ziemlich einfach: Für Russland ist es unendlich besser, den Osten, ohne jedes russische Eingreifen zu haben. Wenn die angreifenden Kräfte verrückt genug sind, um Panzer, Artillerie oder die Luftwaffe einzusetzen, könnte sich Rußland dafür entscheiden, von der Luft aus zu zuschlagen, ohne Bodentruppen wirklich zu entsenden. Sie könnten auch elektronische Kampfmittel verwenden, um weitere Verwirrung innerhalb der Angriffskräfte zu schaffen. Begrenzte Präzisionsangriffe könnten auch dazu dienen, die Aggressionskräfte zu demoralisieren. Was Russland um jeden Preis vermeiden muß ist, sich an zermürbenden lokalen Operationen zu beteiligen, die immer gefährlich und blutig sind. Deshalb ist es absolut notwendig, daß die Ortsansässigen die Kontrolle ihrer eigenen Straßen, Dörfer und Städte übernehmen.

Lawrow sprach heute eine sehr direkte Warnung aus: Falls die Dinge in der östlichen Ukraine aus der Hand gleiten, wird Russland intervenieren. Hoffentlich wird jemand im Westen endlich begreifen, dass die Russen nie bluffen, und daß sie wirklich meinen, was sie sagen. Ich bin nicht sehr optimistisch, obwohl – wenn Lawrow das Bedürfnis verspürte, ein volles 30- Minuten-Interview auf Englisch zu geben, in dem er deutlich die heutige Situation in der Ukraine mit derjenigen in Ossetien vom 08.08.08 verglich, es wahrscheinlich ist, daß die Russen Informationen haben, die darauf hinweisen daß ein Angriff unmittelbar bevorsteht.

Wir werden es sehr bald wissen.