Der Biochemiker, Arzt und Physiologe Otto Heinrich Warburg (1883 bis 1970) war nicht nur ein großer Forscher, sondern auch Nobelpreisgewinner von 1931 mit der “Entdeckung des zentralen Enzymkomplexes bei der Zellatmung – der Cytochrom-C-Oxidase”.

Seine wissenschaftlichen Beiträge und Themen umfassen also zum einen die mitochondriale Atmungskette, die Photosynthese der Pflanzen als auch den Stoffwechsel von Tumoren. Bekannt geworden ist er in diesem Zusammenhang vor allem durch die so genannte “Warburg-Hypothese” (1924), die einfach formuliert besagt, dass Krebszellen zu viel Vergärung und dafür zu wenig Verbrennung erzeugen.

In Anbetracht der Zunahme von Krebserkrankungen in der “zivilisierten” Welt (Die Todesursache Nummer eins weltweit laut WHO sind ischämische Herzerkrankungen) und der akribischen und extrem kostenaufwändigen Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Heilung von Krebs (zum Beispiel im Bereich der genetischen Ursache oder der weiteren Entwicklung von nebenwirkungsreicher Chemotherapie…), haben nach ca. 80 Jahren (!) nach der Entdeckung und Hypothese von Otto Heinrich Warburg schließlich im Jahr 2006 eine Gruppe von Wissenschaftlern aus Jena (Michael Ristow vom Institut für Ernährungswissenschaften der Universität Jena) und Potsdambei Labormäusen den Nachweis geführt, dass die Geschwindigkeit des Tumorwachstums von den Stoffwechselprozessen abhängig ist und dass diese erfolgreich beeinflusst werden können. US-amerikanische Wissenschaftler vom Boston College fanden im Jahr 2008 heraus, dass die Cardiolipin-Struktur der Mitochondrien bei an einem Tumor erkrankten Mäusen, sich von gesunden Tieren unterscheidet. Dieser Befund kann ebenfalls als ein Hinweis auf die Gültigkeit der Warburg-Hypothese gesehen werden” (siehe hier).

Die Forschungsergebnisse der deutschen Wissenschaftler wurden in der klassischen  biochemischen Fachzeitschrift, dem “Journal of Biological Chemistry”, veröffentlicht.

Sie entdeckten aufgrund der bisherigen Vorlage von Otto H. Warburg  also, dass bei einer Unterdrückung der Zellatmung auch gesunde Zellen relativ schnell mutieren und “bösartig” werden.

 

Primär ausschlaggebend sind also die

“richtigen” Stoffwechselprozesse- und Abläufe in der Zelle.

Die Entstehung einer Krebserkrankung könnte somit schon an der Wurzel gepackt werden… eine entsprechende Ernährungsweise hat dabei den größten Einfluss, auch wenn die Wissenschaftler an weiteren Möglichkeiten forschen, mit Hilfe eines Medikaments auf den Zellstoffwechsel Einfluss nehmen zu können!

Doch schon heute können wir alle vorbeugen! Wie?

Alternativmediziner postulieren schon lange bei Tumorerkrankungen als Begleit- oder Haupttherapie eine gesündere Ernährungsweise. Da gibt es viele verschiedene Ansätze mit Übereinstimmungen aber auch teils widersprüchliche Aussagen. In der berühmten “China Study” kann  laut Statistik besonders die “vegane Lebensweise (also keinerlei tierische Produkte) eine Krebsentstehung verhindern. Aber auch die “ketogene Ernährung” (kohlehydratarme Ernährung) zeigt deutliche Hinweise auf eine Minimierung des Risikos, an Krebs zu erkranken, spricht sogar von einer Heilungstendenz.

Desweiteren wird auch eine basenreiche Kost als Vorbeugung und Therapieform empfohlen. Unser Blut hat einen ph-Wert von ungefähr 7,4. Starke Schwankungen zum Beispiel nach dem Genuss einer gezuckerten und phosporsäurehaltigen Limonade werden sofort ausgeglichen, denn das Blut toleriert nur kleinste Abweichungen. Aus anderen Organen werden die notwendigen Mineralien herausgezogen, damit der neutrale ph-Wert des Blutes aufrecht gehalten werden kann. Auf Dauer kann es die Zellen schädigen.

Den ph-Wert des Urins kann man mit so genannten Teststreifen aus der Apotheke unkompliziert überprüfen.

Basenreiche oder neutrale Kost sind grundsätzliche Obst und Gemüse, Trockenfrüchte, Kräutertees, Grüner Tee (Matcha), Nüsse, Mandeln, Vollkorngetreide, Amaranth, Hirse und Quinoa, Mineralwasser.

Die Säurebildern sind infolgedessen vor allem Kaffee, Sprudel, Alkohol, Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte, Weißmehlprodukte, Zucker, Limonaden, Süßigkeiten…

Quelle & © www.horizonworld.de

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