Tief fliegende Jets und Schießübungen auf dem Truppenübungsplatz: Soldaten aus elf Ländern sind an der Nato-Übung „Jawtex“ im Havelland beteiligt, bei dem Marine, Luftwaffe und Heer gemeinsam die Luftabwehr üben. Der Höhepunkt wurde vom schlechten Wetter vereitelt.

Klietz. Es sollte eine Luftlandeoperation werden, wie sie bisher noch nie trainiert wurde. Drei Transportflugzeuge hätten Schwerlasten aus der Heckklappe abgeworfen, die mit riesigen Fallschirmen zu Boden segeln. Paletten mit Maschinengewehren, Panzerfäusten und Funkgeräten wären auf dem Truppenübungsplatz Klietz gelandet, einem militärischen Gebiet auf der Grenze von Sachsen-Anhalt und dem havelländischen Teil Brandenburgs. Dann wären 250 Fallschirmspringer aus fünf Maschinen abgesprungen, der Automatikschirm hätte sich nach vier Sekunden geöffnet. In der „Drop-Zone“, einem 1600 mal 500 Meter großen Bereich, wären die Springer gelandet, hätten ihren Fallschirm eingesammelt und wären in die Sammelräume gelaufen. Dort wäre der Einsatz losgegangen: Ein nicht einsehbares Gelände sollte für die nachfolgenden Kräfte bereit gemacht, also abgesichert, werden.

Doch aus dem Manöver wurde nichts. Das Wetter machte einen Strich durch die Rechnung der Planungsstäbe: Die Wolken hingen zu tief. Durch die Suppe dürfen die Fallschirmjäger nicht springen, und unterhalb von 400 Metern abzuspringen, ist zu gefährlich. Ergebnis: Die Elitekämpfer kamen mit dem Bus. Nach stundenlanger Anreise aus Schleswig-Holstein. […]

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    http://www.maz-online.de/Brandenburg/Dicke-Wolken-bei-Nato-Uebung-im-Havelland</blockquote</ul>

    Wie und warum ist das möglich? Wir erinnern uns: http://www.daslebenbefreien.de/startseite/themen/themenblatt8/body_themenblatt8.html