„Wider deutsche Dummheit und Dreistigkeit

In den vergangenen Jahren haben wir immer wieder sehr sehr kranke Hunde und auch Katzen gesehen. Manche von ihnen waren sterbenskrank und die Medikamente, die eine moderne tierärztliche Praxis vorrätig hält, halfen nicht immer. Wir spürten oft, dass der kleine Patient keine Chance hat ,wenn – ja wenn wir nicht das viel diskutierte Chlordioxid einsetzten. Und siehe da, die meisten der durch Infektionen an den Rand des Lebens gebrachten Tiere konnte überleben.
Das hat uns sehr beeindruckt und wir konnten ohne rot zu werden Besitzern von durch Infektionen schwerstkranken Tieren Mut machen: Das Chlordioxid, welches wir gemäss den Regeln der anorganischen Chemie selbst herstellten, brachte fast alle wieder auf die Beine – wobei anzumerken ist, dass das hergestellte Chlordioxid billiger war als seine „Verpackung“. Eine wirkliche Sensation.

Das durch die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz angeordnete Verbot der Herstellung und Anwendung von Chlordioxid hat uns schwer getroffen und es kam heute wie es kommen muss: der 5-jährige Briard Vajo von Jonte Hartig aus Hamburg-Rahlstedt, der seit dem Wochenende mit hohem Fieber und einer gewaltigen Überzahl von Leukozyten ums Überleben kämpfte, starb heute, Dienstag, den 5.8.2014 gegen Mittag an einer Sepsis. Alle eingesetzten Medikamente inklusive Infusionsarzneimittel hatten versagt.
Seit dem 3.8.2014 wussten wir, dass das so kommen wird, wollten das Chlordioxid einsetzen, durften es nicht wegen der Behördenanordnung mit Androhung von 10.000.- € Geldstrafe.

Für die behördl10505320_272437552958447_4107942909165735973_niche Anordnung sind verantwortlich:

Der Tierarzt Dr. Ludger Heitgerken und seine Juristin Antje Steinbicker, Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, Billstraße 80a, 20539 Hamburg. Die angegebene e-mail lautet:
ludger.heitgerken@bgv.hamburg.de, Telefon 42837-3599

Nach den Erfahrungen mit der Anwendung von Chlordioxid in der Vergangenheit sind wir überzeugt, dass Vajo mit einer CD-Infusionstherapie noch leben könnte und wir fragen uns, wie es in der Zukunft in solchen Fällen weitergehen soll. Die 7 Fragen wurden von der Behörde natürlich nicht beantwortet – die dürren Worte des Ludger Heitgerken am Telefon waren: „Sie können ja in Widerspruch gehen, Sie können sich ja auch einen Anwalt nehmen“.

Lieber Kollege Heitgerken, passen Sie bloß auf, dass Ihnen nicht der Himmel auf den Kopf fällt. Sie haben sich nicht um die Fakten unseres Chlordioxideinsatzes gekümmert, sie haben aus den Medien nur vage Vorstellungen von der Gefährlichkeit von Chlordioxid, die wir nicht bestreiten wollen. Sein richtiger und ungefährlicher Einsatz hat jedoch etwas mit Kenntnissen der organischen Chemie zu tun. Und diese wiederum hat etwas mit höherer Mathematik zu tun – alles Wissenschaften, denen Sie und Ihre Entourage bestimmt nicht nahe stehen.

Ich erwarte von Ihnen und Ihren ungebildeten Mannschaften, dass Sie sich mit Jonte Hartig in Verbindung setzen und sich für ihre unüberlegte üble Tat entschuldigen.
Ich werde Ihnen morgen seine Adresse übermitteln.

Denken Sie mal nach über die gesetzlich garantierte „Therapiefreiheit“ und den Begriff „Therapienotstand“. Schon mal gehört?

Dirk Schrader