Gegendarstellung zum NZZ-Artikel

Afrikaner sterben an Ebola, Schweizer Impfkritiker spotten
von Markus Häfliger, 29.10. 2014

http://www.nzz.ch/impressum/impressum_haefliger_markus_1.15180417

Die im NZZ-Artikel1 aufgestellte Behauptung, schweizer Impfkritiker spotteten über die Afrikaner, die an Ebola sterben, ist falsch und entbehrt jeder Grundlage. Äußerungen von Herr Trappitsch sowie das Video von Michael Leitner (es handelt sich eigentlich um 2 Videos2) spotten allein über die Qualität der Berichterstatung zu Ebola in den Massenmedien.

Nicht die schweizer Impfkritiker sind zynisch, vielmehr ist die Berichterstattung zu Ebola mangelhaft und tendenziös. Dies zeigt sich auch daran, wie der NZZ-Artikel mit der Aussage der Herren Trappitsch und Leitner umgeht, es handle sich bei einem der Ebola-Impfstoffe um eine genetische Impfung: Der Begriff „genetische Impfung“ wird in Anführungszeichen gesetzt. So versucht Herr Häfliger, Fakten ins Lächerliche zu ziehen: Die schweizer Firma Okairos, Tochter des Pharma-Multis GSK, die den Impfstoff entwickelt, ist nach eigener Darstellung auf genetische Impfstoffe aus gentechnisch modifizierten Adenoviren spezialisiert5.

Partner bei Ebola ist das Nationale Gesundheitsinstitut der US (NIH), das den Impfstoff wie folgt charakterisiert. Zitat: Der experimentelle Impfstoff-Kanditat (…) enthält kein Material aus Ebola Viren. Es ist ein Adenovirus-Vektorimpfstoff aus Affen, in das 2 Ebola-Gene eingefügt wurden. Es ist ein nicht vermehrungsfähiger viraler Vektor, was bedeutet, dass es in eine Zelle eindringt und die eingefügten Gensequenzen abliefert (…) Die eingefügten Gene bringen ein Eiweissmolekül hervor, auf das der Körper mit einer Immunreaktion reagiert.6

Falls Herr Häflinger nicht weiss, dass „Vektorimpfung“ und „genetische Impfung“ zwei Wörter für exakt das Gleiche sind, so empfehlen wir ihm diesen Artikel7:aus der deutschen Ärzte Zeitung, wo es um genau den Impfstoff geht, auf den sich die Impfkritiker beziehen. Zitat: Insgesamt 180 gesunde Probanden sollen mit einem genetisch manipulierten Adenovirus geimpft werden, das als ‚Fähre‘ für ein Ebola-Glykoprotein dient. Die Vakzine wird von dem britischen Pharmahersteller GlaxoSmithKline (GSK) produziert, der die Lizenz daran hält.

Ergänzend mag Herr Häfliger diesen Artikel8 aus der Pharmazeutischen Zeitung zu Kenntnis nehmen, um sich weiterhin eigene Recherchen ersparen zu können: Die Vakzine ist ein abgeschwächtes Schimpansen-Adenovirus vom Serotyp 3, kurz ChAd3 (Vaccine 2009; 27 (9): 1293). Es wurde von den Wissenschaftlern genetisch so verändert, dass es ein Ebola-Glykoprotein exprimiert. Genau dieser Impfstoff wird im Übrigen gerade in Lausanne klinisch an Menschen getestet, wobei von der gesamten Presse die Art der Impfung komplett verschwiegen wird.

Ebola wird ein völlig falsches Gewicht in der Berichterstattung gegeben! Dies sieht man schon an der Tatsache, dass im westafrikanischen Sierra Leone jedes sechste Kind im ersten Lebensjahr stirbt, jedes dritte erlebt nicht einmal seinen fünften Geburtstag3. Diese Kinder sterben nicht an Ebola, sie sterben an Hunger, einseitiger Ernährung, dreckigem Wasser und mit Parasiten verseuchten Notunterkünften.

Bei den Todesursachen in Westafrika spielt Elend die Hauptrolle, während Ebola ganz weit hinten unter „ferner liefen“ zu finden ist! Während von den Massenmedien, auch von der NZZ, die „Massenmörder“ Not und Elend in Westafrika fast völlig ignoriert werden, liefert Ebola derzeit täglich mindestens eine Schlagzeile in der Berichterstattung. DARÜBER machen sich die schweizer Impfkritiker wie Daniel Trappitsch und Filmemacher Michael Leitner mit bitterer Ironie lustig, nicht über die Menschen, die in Afrika sterben.

Von den Herren Leitner und Trappitsch wird angezweifelt, dass die Ebola-Toten Opfer eines Virus sind. Ebola-Fälle treten gehäuft dort auf, wo Not und Elend am Größten ist, nämlich in den Slums. Dort befinden sich auch die meisten der improvisierten Ebola-Kliniken. Trappitsch und Leitner machen sich nicht über die Toten lustig, sondern über die Qualität der labortechnischen Methoden, mit denen Ebola nachgewiesen wird:

  1. Es existiert kein virologisch valider Nachweis des Ebola-Virus an sich. Wer Ebola täglich in seinen Schlagzeilen hat, der sollte nicht unkritisch über ein Virus berichten, dass niemals mit direkten und spezifischen Methoden nachgewiesen wurde.

  2. Keiner der derzeit verfügbaren Ebola-Labortests wurde mit direkten und spezifischen Methoden geeicht.

Aus diesem Mangel an wissenschaftlichen Fakten resultiert dann auch die Behauptung von Trappitsch und Leitner, bei Ebola handele es sich nicht um eine Infektionskrankheit, sondern es würden bestehende Armutskrankheiten mit ungeeichten und unspezifischen Laborverfahren einem nie valide nachgewiesenen Virus in die Schuhe geschoben.

Da sich Markus Häfliger in seiner NZZ-Polemik sehr sicher zu sein scheint, dass solche Nachweise existieren, erwarten die Herren Leitner und Trappitsch, dass er innert 10 Tagen die oben unter Punkt 1 & 2 genannten Nachweise benennt. Schließlich muss ein Virus doch hoffentlich immer noch mit spezifischen und direkten Methoden nachgewiesen werden und ein Labortest immer noch geeicht werden, oder?

Wie schlecht die Ebola-Labornachweise sind, ist von der WHO selbst dokumentiert und publiziert: Am 9. 2. 2001 publizierte die WHO in ihrem wöchentlichen „WER“-Bericht auf Seite 43 4, dass von den Ebola-Labortest-positiven Menschen des vorangegangen Ausbruchs nur 20 Prozent die gefürchteten Ebola-Blutungen hätten, bei den meisten handele es sich aber um innere Blutungen im Darmtrakt. Das Hauptsymptom von Ebola, offene Blutungen, tritt also bei der großen Mehrheit der Ebola-Testpositiven überhaupt nicht auf!

Die Herren Trappitsch und Leitner machen sich nicht über diese leidenden Menschen lustig, sondern über die WHO, die daraufhin die Labortests nicht hinterfragte und statt dessen Ebola einfach unbenannte, um die zweifelhafte Labordiagnostik mit linguistischen Methoden zu retten. Ist es nicht verdächtig und sollte es Journalisten von Qualitätsmedien wie Herrn Häfliger nicht stutzig machen, wenn das typische Symptom einer Krankheit, die offenen Blutungen, bei Ebola-Labortest-positiven Menschen fast gar nicht vorkommt? Immerhin haben angeblich mit Ebola-Infizierte offiziell eine durchschnittliche Sterblichkeit von etwa 70%, da sollte das Hauptsymptom der Erkrankung, die offenen Blutungen, doch bei etwa 70% und nicht bei kaum einem der Ebola-Labortest-Positiven auftreten, oder?

Die WHO jedoch hinterfragte nicht die Ebola-Tests, sondern änderte einfach den Namen der Ebola-Erkrankung, um von dem Malheur abzulenken: Bis 2001 hiess Ebola bei der WHO „Ebola Hämorrhagic Fever“ (Ebola-Blutungsfieber) nach 2001 wurde die Krankheit dann in „Ebola Virus Disease“ (Ebola Viruserkrankung) umbenannt.

Darüber machen sich die Herren Trappitsch und Leitner lustig, nicht über sterbende Menschen, wie Herr Häfliger behauptet! Zynisch hingegen finden es Trappitsch und Leitner, wie beharrlich die Presse die absoluten „Massenmörder Nummer 1“ in Westafrika ignoriert: Armut und Elend. Die mediale Aufmerksamkeit, die Ebola erfährt, steht in keinem Verhältnis zu der medialen Aufmerksamkeit, welche den wirklichen Ursachen des Massensterbens in Westafrika gegeben wird, denn die liegt nahezu bei Null. Diesen mindestens hunderttausenden Armutstoten pro Jahr in Westafrika gehört endlich auch etwas Aufmerksamkeit der Medien geschenkt, damit Geld gesammelt wird, um den dort lebenden Menschen endlich die Grundbedingungen zu schaffen, die ein Überleben erfordert!

Die Milliarden, die die reichen Länder jetzt in Ebola-Hilfe pumpen, würden ungleich mehr Menschen retten, wenn man den armen Menschen dort zumindest mal helfen würde, sauberes, nicht verseuchtes Wasser trinken zu können! Doch statt dessen läuft bei Ebola eine Panik-Kampagne, die wissenschaftlich nicht mal auf tönernen Füßen steht, damit demnächst mal wieder Milliardenumsätze bei der Pharmaindustrie generiert werden können!

Dazu sind die personellen Voraussetzungen bei der WHO nach wie vor gegeben: In Keiji Fukuda und Margret Chan sitzen dort die gleichen Leute ganz oben, die 2009 die Schweinegrippe zu einer globalen Gefahr erklärt haben. Schon damals haben die Qualitätsmedien komplett versagt, als bei der „H1N1-Pandemie“ exakt die gleichen Labortestverfahren angewendet wurden, wie jetzt bei Ebola!

Zugegeben, die Ebola-Berichte über Afrika sind schrecklich, doch was wäre, wenn diese Menschen tatsächlich einfach nur an Armut und Elend stürben und nicht an Ebola? Und deshalb warten die Herren Trappisch und Leitner mit großer Ungeduld auf den Nachweis des Ebola-Virus mit direkten und spezifischen Methoden und einer Eichung der Ebola-Labortests an direkten Nachweisen des Virus in erkrankten Menschen, die ja zu Hauf verfügbar sein müssten!

Markus Häfliger, bitte übernehmen Sie!

Quellen:

1 http://www.nzz.ch/schweiz/herausgegriffen/afrikaner-sterben-an-ebola-schweizer-spotten-darueber-1.18414012

2 http://youtu.be/pyKTIWU7Ppw und http://youtu.be/rdsCque3-mI

3 http://de.wikipedia.org/wiki/Sierra_Leone

4 http://www.who.int/docstore/wer/pdf/2001/wer7651.pdf

http://www.okairos.com/e/inners.php?m=00004

6 http://www.niaid.nih.gov/topics/ebolaMarburg/research/Pages/default.aspx

7 http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/haemorrhagische-fieber/article/867855/ebola-briten-amerikaner-starten-vakzin-tests.html?sh=3&h=-223244874

8 http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=53914

Anmerkung der Redaktion:
Woher kennen wir noch diese perverse Verdrehung von Tatsachen? Achja von der menschenmordenden Kriegstreiberei in der Ukraine durch westliche Medien.

http://friedensblick.de/12590/mh17-plueschtier-wie-medien-ueber-opfer-verhoehnung-luegen/

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