Man kann gar nicht so viel essen, wie man kotzen möchte bei so einem dummen und menschenverachtenden Müll, den Jutta Ditfurth mal wieder in den öffentlich rechtlichen und zwangsfinanzierten Medien ablassen darf. Diesmal ging es um das Thema 20 Jahre Reform des §218, des Abtreibungsparagraph im Deutschlandradio Kultur.

 

Über 100.000 Abtreibungen im Jahr müsse man nicht beklagen, so Ditfurth, das hieße nur, dass es menschliche Vergesslichkeit, Verhütungsprobleme, freie lustvolle Sexualität, die sie allen wünsche, gibt und es zeige, dass 100.000 Abtreibungen noch viel zu wenig sind und es darauf hindeute, dass viele Frauen ungewollte Kinder zur Welt bringen. Ditfurth weiter: „Das können schlichtweg auch Meinungsänderungen sein, das ist ganz menschlich und ganz normal…“

Es ist also ganz normal und menschlich verantwortungslosen Sex zu haben, sich über die Konsequenzen keine Sorgen zu machen. Sollte es dabei, wie von der Natur vorgesehen, zu einer Schwangerschaft kommen, treiben wir einfach ab. Der Abtreibungsparagraph sei ein verfluchter Paragraph, weil er die Frau als „nicht erwachsen“ und „nicht selbstverantwortlichen Menschen“ herabstufe.  Moment…sprach Frau Ditfurth nicht noch ein paar Sekunden davor vom zügellosem Ausleben der Sexualität ohne nachzudenken über die Konsequenzen? Was hat das mit Verantwortungsbewusstsein zu tun? Und was ist mit dem ungeborenen Leben? Das hat also keine Bedeutung bei der Selbstbestimmung der Frau. Kurz und gut und um es auf dem Niveau Dirfurth’s wiederzugeben“ Wild umherficken ist wichtiger, als ungeborenes menschliches Leben zu schützen!“.  Der Begriff Fötus oder „der Schutz des ungeborenen Lebens“, sei ein „riesiger Ideologischer Erfolg der organisierten Abtreibungsgegner der 80er Jahre“, so Ditfurth weiter. Wann Leben beginnt ist angeblich noch umstritten und eine Abtreibungsberatung ist letztendlich Gewalt an der Frau.

Auch hätte Ditfurth in der Historie geforscht und festgestellt, dass die Definition wann Leben beginne schon immer eine männlich dominierte Angelegenheit war, weil das Leben nach dieser Definition immer erst in der Frau beginne. Wenn das Leben schon im Manne , also als Sperma, definiert sein würde, würden ja die Männer beim onanieren millionenfachen Massenmord begehen.

Ja das kommt davon, wenn man sich im Biologieunterricht anscheinend lieber in den Schritt greift, um seine freie Sexualität und Lust zu leben, anstatt beim Thema Fortpflanzung zuzuhören.

Ditfurth erklärt außerdem, sie hätte schon 2 mal abgetrieben und die Entscheidung “war einfach klar”, aber die Lebensrechtler, betitelte sie als “rechtspopulistische Bewegung” und  als “sexistische Arschlöcher” .

Man fragt sich, wer hier die wirklichen NAZIS und Faschisten sind, mit einem solchem menschenverachtenden Gedankengut. Selbstverständlich gibt es Grenzfälle, wie z.B. eine Vergewaltigung. Aber was ist mit einer wirklichen vernünftigen sexuellen Aufklärung? Mit besseren Bedingungen für Familien?  Das passt bestimmt nicht in das Gender-Mainstreambild der verwirrten Jutta Ditfurth. Kinder sollen und werden schon im Kindergarten mit allen Arten von Geschlechtsverkehr, perversen Sexualpraktiken und anderen Zeugs belästigt. Welche traumatischen Folgen so etwas haben kann, wird ausgeblendet oder bewusst in Kauf genommen. Von mir aus soll bitte jeder seine Sexualität ausleben können, aber auch nur dann, wenn er bereit dazu ist, körperlich und geistig. Alles andere ist Manipulation und Traumatisierung.

Aber so hätten sie gern ihr neues Volk: dummgeil, willig und konsumorientiert.

 

Schöne neue Welt!

Das Interview kann man hier hören:

www.ardmediathek.de

Advertisements