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Nachdem gestern das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eine Pressemitteilung über ein Verbot von MMS und die Einstufung als Arzneimittel veröffentlichte, generierte dies über die Deutsche Presseagentur (dpa) viele Meldungen in den völlig ungesteuerten Massenmedien. Titel wie:

“MMS-Verkauf ab sofort illegal!”,
“Bundesinstitut für Arzneimittel: MMS-Produkte sind illegal”
“Bundesinstitut warnt vor schweren Schäden durch ‘Heilmittel‘ MMS”
“Wundermittel MMS: Es hat sich ausgeheilt
“Verkaufsverbot für “Heilmittel” MMS”

waren an der Tagesordnung. Explizit ging es aber lediglich zum einen um das Anbieten von MMS als Heilmittel, sprich mit verbundenen Heilaussagen. Diese sind aber schon immer verboten durch das Arzneimittelgesetz. Weiterhin ging es speziell nur um eine Firma, welche auch weitestgehend als Betrüger bekannt waren und seit langem schon Kunden verärgerte, weil sie bezahlte Ware nicht auslieferte.

http://www.webwiki.de/mineral-mms.de

Das BfArM schrieb:
“Darüber hinaus sieht das BfArM diese Produkte als bedenklich an, weil der begründete Verdacht besteht, dass sie bei bestimmungsgemäßem Gebrauch schädliche Wirkungen haben, die über ein vertretbares Maß hinausgehen.”

Phrasen wie “der begründete Verdacht”, “als bedenklich”, “bei bestimmungsgemäßem Gebrauch”, “über ein vertretbares Maß” sind nicht nur völlig schwammig und präzisieren die üblichen Vorwürfe weder, noch bestätigen sie diese.

“Mit der aktuellen Einstufung, gegen die der Hersteller innerhalb eines Monats Widerspruch erheben kann, bestätigt das BfArM seine kritische Haltung zum Vertrieb und der Anwendung dieser Produkte.”

-Sehr interessant ist hier, dass sich ein Anbieter ausgesucht wurde, der in letzter Zeit weder Produkte auslieferte, noch über Mail oder Telefon erreichbar war, somit wohl auch ganz bestimmt nicht die Widerspruch Möglichkeit wahrnehmen wird.

Genau damit haben Behörden nämlich in den letzten Jahren immer wieder wirkungslose Bauchlandungen vollzogen, weil sie rechtlich keine Handhabe hatten, bzw. bei mehreren willkürlichen Einschreitungen rechtlich den Kürzeren zogen.-

“Zusätzlich hat das BfArM beide Produkte als bedenkliche Arzneimittel nach § 5 Arzneimittelgesetz eingestuft, weil mit der Einnahme schädliche Wirkungen verbunden sind, die über ein vertretbares Maß hinausgehen. ”

– “schädliche Wirkungen” sind nicht bewiesen, genau das Gegenteil ist der Fall und bewiesen durch sämtliche verfügbaren Studien und Millionen von Erfahrungsberichten, neusten und altbekannten belegenden wissenschaftlichen Abhandlungen.

– “über ein vertretbares Maß” ist ebenso Willkür und völlig unhaltbar, denn Nutzen/Risiko Analyse bestätigen auch hier das Gegenteil.

§ 5 Verbot bedenklicher Arzneimittel

(1) Es ist verboten, bedenkliche Arzneimittel in den Verkehr zu bringen oder bei einem anderen Menschen anzuwenden.

(2) Bedenklich sind Arzneimittel, bei denen nach dem jeweiligen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse der begründete Verdacht besteht, dass sie bei bestimmungsgemäßem Gebrauch schädliche Wirkungen haben, die über ein nach den Erkenntnissen der medizinischen Wissenschaft vertretbares Maß hinausgehen.

Der § 5 greift hier aus zweierlei Gründen nicht. Erstens besagt der jeweilige Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse wie schon erwähnt das Gegenteil von schädlich, Daher wird es auch seit 50 Jahren in unserem Trinkwasser eingesetzt, wo die Dosierung zwar niedriger ist, allerdings gibt es Studien die für die Zulassung hinzugezogen wurden, welche Dosierungen in der Höhe wie man MMS zu sich nimmt beschrieben.
Zweitens wird hier von medizinischer Wissenschaft gesprochen. Medizin ist aber keine Wissenschaft nach Urteil des Bundesgerichtshofs vom 23.07.1993, Az. IV ZR 135/92.

“entsteht Chlordioxid, ein giftiges Gas mit stechendem, chlorähnlichem Geruch. Chlordioxid wird als Bleichmittel von Papier und zur Desinfektion von Trinkwasser eingesetzt und verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.

Es wird also im Trinkwasser eingesetzt und verursacht schwere Verätzungen? Die Frage ob dem BfArM “Die Dosis macht das Gift” nicht bekannt ist oder ob hier bestimmte politische oder sogar wirtschaftliche Absichten/Interessen kommuniziert werden sollen, kann sich jeder selber ausrechnen.

“Den Giftnotrufzentralen liegen Fälle von Erbrechen, Atemstörungen und Hautverätzungen bei der Einnahme von MMS vor.”

Bei der Aussage stellen sich einige Fragen. Sind diese Fälle bestätigt und fachlich dokumentiert oder handelt es sich lediglich um Aussagen die am Telefon entgegen genommen wurden? Wie diagnostiziert eine Laie eine Verätzung bzw. kann er diese von einer Hautreizung unterscheiden. Wie können Verätzungen entstehen auch bei unkorrekter Anwendung. Das oxidative Potential von Chlordioxid liegt bei 0,95 Volt unsere Zellen haben eine Spannung von 1,4 Volt, wie kann es da dann zu Verätzungen kommen? Und vor allem was hätte eine pure Anwendung, von der hier jawohl auszugehen ist, dann mit einem “bestimmungsgemäßem Gebrauch” zu tun. Das ist eine totale Falschanwendung und sonst nichts. und diese kann man auch mit 2-3 Esslöffeln Kochsalz vollführen, welche zum Tod führen oder durch das einatmen von Wasser was zu ertrinken führt. Wasser und Salz werden wie jeder weiss auch für gesundheitliche Behandlungen genutzt oder gar für Therapien.

“Auch in Großbritannien, Kanada, Frankreich, der Schweiz und den USA wurden nach Einnahme von MMS unerwünschte Wirkungen wie Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall, Nierenversagen, Verätzungen der Speiseröhre sowie Atemstörungen durch Schäden an roten Blutkörperchen beobachtet.”

Sind das schlichtweg übernommene Aussagen oder gibt es auch nur ansatzweise medizinische Dokumentation oder Belege dafür?

Jeder MMS Gegner kann bei der Giftnotrufzentrale anrufen und irgendwelchen Humbug erzählen. Und das von den Medien völlig verblendete militante MMS Gegner nicht mal vor Anzeigen und Jugendamt Anzeigen zurückschrecken ist nun auch kein Geheimnis.

Im letzten Absatz heisst es:
“ordnungsbehördliche Maßnahmen zum Schutz der Patientinnen und Patienten einzuleiten, z.B. die Einfuhr oder den Vertrieb dieser Produkte zu untersagen.”

Zum einen ist die Aussage “zum Schutz der Patientinnen und Patienten” eine Farce denn ordentliche wissenschaftliche Studien belegen nicht nur die Ungefährlichkeit und Ungiftigkeit bei der Verwendung von MMS wie sie beschrieben und angewendet wird in 99% aller Fälle, sondern auch die gesundheitliche Wirkung wie man in den Studien auf dieser Seite erlesen kann. Zum anderen war der Vertrieb als gesundheitsförderndes und -schaffendes Mittel schon immer untersagt nach dem Arzneimittelrecht, sprich es darf nicht mit Heilversprechen verkauft werden. Somit bleibt alles beim Alten und Chlordioxid wird auch weiterhin verfügbar bleiben. Es ist ein zugelassenes und freiverkäufliches Trinkwasseraufbreitungsmittel und das wird es auch bleiben und wenn es so verkauft wird ist es völlig legal.

Die Einstufung als Arzneimittel spielt uns übrigens sogar in die Karten, da sich nach den momentanen Studien, die für eine Zulassung als Arzneimittel im Gange sind, eine solche Einstufung dann erübrigt.

Ein bereits für medizinische Zwecke in Ungarn (EU) entwickeltes, zugelassenes, freiverkäufliches Chlordioxid Produkt ist Solumium.
Produkt: http://www.solumium.com/solumium/?lang=en
Peer-Reviewed-Studie: http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0079157#

Weitere werden folgen! Würde man sich neue faschistoide Maßnahmen einfallen lassen um Menschen von Gesundheit abzuhalten und MMS als trinkwasseraufbereitendes Biozid verbieten lassen, gäbe es immer noch die einzelnen Komponenten getrennt von einander zu erwerben. Natriumchlorit und Salzsäure wird definitiv niemals verboten oder patentiert werden können.

Zum Schluss sind MMS Nutzer nicht nur im Recht nach GG § 2 Artikel 2 wo es heisst: “Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich.” vielmehr ist es von den Verantwortlichen sogar Körperverletzung bis Mord Menschen Gesundheit vorzuenthalten.

Alle Medien, welche diese Schweinerei also polemisch ausschlachten dürfen Zurecht Lügenpresse genannt werden! Lügenpresse ist übrigens mit Nichten ein Begriff aus der NS Zeit wie die Lügenpresse und Politik gerne mal betitelt, das kann jeder Depp selber nachprüfen um zu sehen, dass dieses Wort schon lang vor der NS Zeit von linken und liberalen Gruppen verwendet wurde um Missstände der 4. Macht zu benennen.

— GESUNDHEIT IST MENSCHENRECHT!! —

UN Charta 10. Dezember 1948
http://www.un.org/depts/german/menschenrechte/aemr.pdf

In diesem Sinne heilt euch selbst!

Quelle: http://www.bfarm.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/mitteil2015/pm3-2015.html


Der Pharmalobby und ihren Handlangern aus Poltik und Presse ist inzwischen vermutlich jedes Mittel recht, um für eine völlig unnötige und wahnhafte Impfpflicht zu werben.

In regelmäßigen Abständen werden kranke und verstorbene Kinder in die Öffentlichkeit gezerrt und über die angeblich zum Tod führende Erkrankung gelogen, dass jeder noch selbständig denkende Mensch erschüttert und angewidert ist. Impfgegner und Impfbefürworter schieben sich gegenseitig die Schuld am Tod der Kinder zu, während Leid und Trauer der Eltern völlig unsensibel und unethisch als Waffe missbraucht werden. [….]

.

Quelle und Dank an: https://monalizani.wordpress.com/2015…

Die Vision eines Impfgegners
http://www.inforadio.de/programm/sche…

interessante, weiterführende Informationen:
http://www.yoice.net/pharmamafia/


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DSC04041Immer wieder haben wir es bei der GEZ-Zwangsbeitreibung mit s0genannten “Gerichtsvollziehern” zu tun, welche sich als Amtspersonen ausgeben, sich nicht ausweisen, die Leute oftmals übelst bedrohen, sie in Schuldverzeichnisse eintragen wollen und Haftbefehle gegen Sie erwirken, wenn sie gegen deren unter Umständeen permanenten Erpressungs-versuche standhaft sind. Was sind sie nun wirklich? Gehören sie zum Gericht oder arbeiten sie selbstständig?

Interessant sich dazu mal die GVO (Gerichts Vollzieher Ordnung) anzusehen und mal die alte Fassung mit der neuen vergleichen zu wollen. Hier als PDF Datei abgelegt (GVO Aufhebungen). Nutzen Sie diese für sich ihren Gerichtsvollzieher zu belehren, was er früher mal durfte und was er heute nicht mehr darf. Ganze Passagen hat man weggestrichen und wenn man auch heute die “Eidesstattliche Versicherung” (EV) umbenannt haben mag und das Kind heute verschleiernd “Vermögensauskunft” heißt, eine Haft wegen der Verweigerung eine s0lche beim GV ableisten zu sollen, wird durch diesen Beschluß des Oberlandesgerichts München damit nicht durchsetzbarer….

Schulden sind gem. EMRK z.B. nicht mit Haft einziehbar. Niemand kann gezwungen werden, daß man gegen sich selbst Zeugnis ablegen soll. Völkerrecht bricht Bundesrecht, ganz klar!

Die GVO läßt ihnen ja nicht mehr viel Raum und nun das Oberlandesgerichtsurteil dazu, welches eineindeutig klären hilft, daß der GV lediglich mit besonderen Befugnissen ausgestattet, aber nicht die Gewaltenteilung unterlaufen kann. Er ist NICHT Richter und Exekutive in einer Person, wie man immer wieder gegen z.B. die GEZ-Verweigerer zu suggerieren versucht. Jene wissen nur zu gut, daß der GV von ihnen eine Vermögensauskunft abzufordern sucht, welche nichts anderes als eine Eidesstattliche Versicherung darstellt und es in diesem Rechtssystzem des privatisierten Staats und privatisierter Justiz ohnehin nicht mehr geben und von ihm nicht abgefordert werden kann. Eine solche darf nur durch einen “Richter” eingefordert werden und zwar nach eingehender und dezidierter Belehrung über die Folgen eines solchen Eids. Ob es dabei überhaupt noch Richter, zumindest “staatliche und gesetzliche Richter” gibt, steht dabei auf einem extra Blatt. Ich kenne keinen einzigen Richter, welcher sich auf höfliche Aufforderung sich hoheitlich zu legitimieren als solcher legitimieren will. Warum eigentlich? Was hindert die Damen und Herren Schiedsrichter daran, ihre Bestallungsurkunde vorzeigen zu wollen?

Damit entzieht man nun auch den “Haftrichtern” die Grundlage Haftbefehle auszustellen, weil man seine Vermögensauskunft beim GV nicht abgeben will.

Ein Gerichtsvollzieher, welcher also bei Ihnen auftaucht und behaupten will, er sei eine “Amtsperson” oder Bediensteter eines Gerichts begeht einen klaren Rechtsbruch und eine Amtsanmaßung, welche strafrechtlich verfolgbar ist. Auch nach Recht und Rechtssp0rechung der Treuhandverwaltung des Vereinigten Wirtschaftsgebiets…! Er ist nichts anderes als ein erweitertes Inkassounternehmen mit ein wenig mehr Durchgriffsrecht..

OLG München, Beschluss vom 05.02.2013, 9 VA 17/12

Pressemitteilung des Oberlandesgerichts München dazu vom 06.02.2015

https://www.justiz.bayern.de/gericht/olg/m/presse/archiv/2013/03874/

Zitat:

Oberlandesgericht entscheidet gegen Gerichtsvollzieher

Mit Beschluss vom 05.02.2013 hat das Oberlandesgericht München einem Gerichtsvollzieher die Zulassung zum automatisierten Grundbuchabrufverfahren versagt und einen darauf abzielenden Antrag auf gerichtliche Entscheidung zurückgewiesen.

Diese Regelung enthalte eine abschließende Aufzählung der Personen und staatlichen Institutionen, bei denen dies möglich ist. Die Auffassung des Antragstellers, er sei als Beamter und Angehöriger des Amtsgerichts Bestandteil einer Behörde bzw. eines Gerichts im Sinne der genannten Vorschrift, treffe nicht zu.
Der Begriff “Gericht” in § 133 Abs. 2 Satz 2 GBO sei, so der Senat, im funktionellen Sinne zu verstehen. Nur den sachlich unabhängigen Justizorganen, die im Rahmen einer ihnen vom Gesetz zugewiesenen Befugnis tätig werden, könne die Genehmigung zum uneingeschränkten Grundbuchabrufverfahren erteilt werden. Die sachliche Unabhängigkeit des Gerichtsvollziehers bei seiner Tätigkeit sei nicht gegeben. Er handle zwar selbständig und eigenverantwortlich, aber nicht sachlich unabhängig und unterstehe der Dienstaufsicht des Amtsgerichtspräsidenten bzw. Amtsgerichtsdirektors.
Ein Gerichtsvollzieher sei auch weder selbst eine “Behörde” im Sinne der genannten Vorschrift, noch “Teil einer Behörde”. Gerichtsvollzieher seien auch in die Organisation der Amtsgerichte nicht wie andere Beamte eingebunden. Abgesehen von den Ihnen eingeräumten besonderen Befugnissen, wie z.B. zum zwangsweisen Eingriff in Grundrechte, würden Gerichtsvollzieher nach außen nicht als Beamte oder Angehörige eines Amtsgerichts in Erscheinung treten. Die Stellung eines Gerichtsvollziehers unterscheide sich auch deutlich von der eines Vollstreckungsbeamten des Finanzamts.

Das Aktenzeichen des Verfahrens vor dem Oberlandesgericht München lautet: 9 VA 17/12.

Wilhelm Schneider
Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht
Pressesprecher des Oberlandesgerichts München für Zivilsachen “

Zitat Ende

Was also steht nun drinnen drinnen im Beschluß? Vollzitat:

Oberlandesgericht München: 9 VA 17/12
http://www.monedo.biz/nw/link.php?link=01_02_04_128_23_464B-45-01-EE09F0523BEDA3060F1C44D302DF35B2-DD4E802479B1D9CF557&Text=9%20VA%2017/12

Zitat:
1. Der Antrag des Hauptgerichtsvollziehers X vom 2.10.2012 auf gerichtliche Entscheidung über die Rechtsmäßigkeit der Entscheidung der Gemeinsamen IT-Stelle der bayerischen Justiz vom 18.9.2012 wird kostenpflichtig zurückgewiesen.

2. Der Geschäftswert wird auf Euro 500.- festgesetzt.

Gründe:

1. Ein Gerichtsvollzieher ist kein Beamter und Angehöriger des Amtsgerichts bzw. Bestandteil einer Behörde bzw. eines Gerichts i.S.d. § 133 Abs. 2 Satz 2 GBO.

2. Der Begriff “Gericht” in § 133 Abs. 2 Satz 2 GBO ist im funktionellen Sinne zu verstehen und erklärt eben nicht, dass ein GVZ ein Beamter sei.

3. Die notwendige sachliche Unabhängigkeit des Gerichtsvollziehers bei seiner Tätigkeit ist nicht gegeben. Er handelt zwar selbständig und eigenverantwortlich, aber nicht sachlich unabhängig, auch wenn er der Dienstaufsicht des Amtsgerichtspräsidenten bzw. Amtsgerichtsdirektors untersteht.

4. Ein Gerichtsvollzieher ist auch weder selbst eine “Behörde” i.S.d. § 133 Abs. 2 Satz 2 GBO, noch “Teil einer Behörde”.

5. Gerichtsvollzieher sind zwar in die Organisation der Amtsgerichte eingebunden, aber nicht wie andere Beamte.

6. Gerichtsvollzieher treten rechtlich nach außen nicht als Beamte oder Angehörige eines Amtsgerichts in Erscheinung.

7. Gerichtsvollzieher sind als normale Selbständige zu betrachten. Sie unterhalten ein eigenes Büro mit eigenständig Organisationsstruktur, welches sie mit den vereinnahmten Gebühren finanzieren, im Unterschied eines Vollstreckungsbeamten des Finanzamtes.

8. Rechte, wie sie Beamte teilweise haben, hat der Gerichtsvollzieher nicht.

OLG München, Beschluss vom 05.02.2013, 9 VA 17/12

1. Der Antrag des Hauptgerichtsvollziehers X vom 2.10.2012 auf gerichtliche Entscheidung über die Rechtsmäßigkeit der Entscheidung der Gemeinsamen IT-Stelle der bayerischen Justiz vom 18.9.2012 wird kostenpflichtig zurückgewiesen.

2. Der Geschäftswert wird auf Euro 500.- festgesetzt.

Gründe:

Der Antragsteller ist Hauptgerichtsvollzieher mit Dienstsitz in Y. Der Antragsgegner hat die Zulassungsstelle für das automatisierte Grundbuchabrufverfahren bei der Gemeinsamen IT-Stelle der bayerischen Justiz eingerichtet.

Mit Schreiben vom 18.7.2012 beantragte der Antragsteller die Zulassung zum uneingeschränkten Abrufverfahren nach § 133 Abs. 2 Satz 2 Grundbuchordnung. Der Antrag wurde von der Gemeinsamen IT-Stelle der bayerischen Justiz mit Bescheid vom 18.9.2012 zurückgewiesen.

Dagegen beantragte der Antragsteller mit einem an die Gemeinsame IT-Stelle gerichteten Schreiben vom 2. 10. 2012 die gerichtliche Entscheidung über die Rechtmäßigkeit des Ablehnungsbescheides. Die Gemeinsame IT-Stelle leitete den Antrag an die Gerichtsabteilung des Oberlandesgerichts München weiter, wo er am 12.10.2012 einging.

Der Generalstaatsanwalt in München als Vertreter des Antragsgegners beantragte mit Schreiben vom 10.1.2013 unter Bezugnahme auf eine Stellungnahme des Präsidenten des Oberlandesgerichts München vom 7.1.2013 den Antrag auf gerichtliche Entscheidung als unbegründet zurückzuweisen.

Dem Antragsteller wurde abschließend Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben.

Der Antrag auf gerichtliche Entscheidung ist zulässig. Der Ablehnungsbescheid vom 18.9.2012 ist ein Justizverwaltungsakt i.S.d. § 23 Abs. 1 EGGVG. Das Oberlandesgericht München ist gem. § 25 Abs. 1 Satz 1 EGGVG zuständig. Die Frist des § 26 EGGVG ist gewahrt, da der weitergeleitete Antrag auf gerichtliche Entscheidung innerhalb der Monatsfrist bei der Gerichtsabteilung des Oberlandesgerichts München eingegangen ist.

Der Antrag auf gerichtliche Entscheidung ist jedoch unbegründet. Die Zulassungsstelle ist zu Recht davon ausgegangen, dass § 133 Abs. 2 Satz 2 GBO nicht die Möglichkeit eröffnet, Gerichtsvollzieher zum uneingeschränkten Abrufverfahren zuzulassen.

Diese Regelung enthält eine abschließende Aufzählung der Personen und staatlichen Institutionen, denen die Zulassung zum uneingeschränkten Grundbuchabrufverfahren genehmigt werden kann. Die Auffassung des Antragstellers, er sei als Beamter und Angehöriger des Amtsgerichts Bestandteil einer Behörde bzw. eines Gerichts i.S.d. § 133 Abs. 2 Satz 2 GBO trifft nicht zu.

Der Begriff “Gericht” in § 133 Abs. 2 Satz 2 GBO ist im funktionellen Sinne zu verstehen. Nur den sachlich m Rahmen der Rechtsprechung tätig sind – eine Behörde, die – z.B. in Hinterlegungssachen – innerhalb eines bestimmten zugewiesenen Aufgabenbereichs im staatlichen Interesse tätig wird.

Gerichtsvollzieher sind jedoch in die Organisation der Amtsgerichte nicht wie andere Beamte eingebunden. Abgesehen von den Ihnen eingeräumten besonderen Befugnissen, wie z.B. zum zwangsweisen Eingriff in Grundrechte, treten Gerichtsvollzieher nach außen nicht als Beamte oder Angehörige eines Amtsgerichts in Erscheinung. Sie unterhalten ein eigenes Büro mit eigenständig Organisationsstruktur, für deren Finanzierung ihnen ein Teil der vereinnahmten Gebühren zusteht. Damit unterscheidet sich die Stellung eines Gerichtsvollzieher auch deutlich von der eines Vollstreckungsbeamten des Finanzamtes.

Die Zulassung der Gerichtsvollzieher zum uneingeschränkten Grundbuchabrufverfahren könnte zwar sinnvoll sein, doch steht dem der zu beachtende Wille des Gesetzgebers entgegen. Der Zulassungsstelle stand kein Ermessen zu. Sie musste den Antrag des Antragstellers zurückweisen.

Kosten, Gebühren, Geschäftswert: § 30 Abs. 1 und 3 EGGVG, § 30 Abs. 2 KostO. (921)”

Zitat Ende

Rechtsbehelf:

Artikel stellt keine Rechtsberatung dar und ist als Hilfe Betroffener für Betroffene zu sehen.

Quelle: http://netzwerkvolksentscheid.de/2015/02/24/gez-nein-danke-rechtsstellung-des-gerichtsvollziehers-oberlandesgericht-muenchen/


KUSTU106

Therapie erfolgreich – Patient tot –
Wie Konzerne und Politik uns krank machen

Dr. Leonard Coldwell – Naturmediziner / Autor

Donnerstag 26.02.2015 // 20:00 Uhr LIVE
http://www.livestream.com/kulturstudio

Die Gesundheitsbranche hat sich durch Konzernstrukturen immer weiter von dem Ziel gesund zu machen entfernt und behandelt heute größtenteils nur noch Symptome mit Mitteln und Therapien der Pharmakonzerne, welche dadurch Gewinne in Milliardenhöhe einstreichen. Ein umstrittenes Thema sind Impfungen, für welche es weder echte Wirksamkeitsnachweise noch Risiko/Nutzen Analysen gibt und welche bewiesenermaßen Dinge wie Autismus auslösen können.

Die konzernbestimmte Politik unterstützt dies zunehmend und schadet somit der Bevölkerung in vielen Fällen, anstatt zu helfen. Das Thema Zwangsimpfungen kommt in letzter Zeit so häufig auf, dass man denken könnte wir befinden uns in der NS Zeit. Ebenso werden von derselben Politik Dinge wie z.B. Geoengineering, welche gesundheitliche Risiken durch Manipulation der Umwelt birgen, vom Bürger ferngehalten und sogar abgestritten mit Hilfe staatlicher Propagandawerkzeuge.
Konzerne wie Glaxo Smith Kline, Merck, Monsanto, Bayer, aber auch staatliche “Organe” wie das US Miltär, Geheimdienste lenken heutzutage unsere Politik
und Medien.

Effektive Alternativen für die Gesundheit werden unterdrückt, diffamiert und mit soviel Nebel umzogen, dass es dem täglich 8-10 Stunden arbeitenden Steuerzahler kaum möglich ist, einen Überblick zu bekommen, was gut für seine Gesundheit ist und was nicht.
In diesem Interview mit Naturmediziner und deutschem Auswanderer Dr. Leonard Coldwell werden wir über Ist-Zustände der “Bevölkerungsgesundheit” sprechen und über Möglichkeiten diesen auf natürliche Weise effektiv entgegenzuwirken und vorzubeugen.

Dr. Coldwell kann eine Krebsheilungsrate von über 92% mit über 35.000 erfolgreich behandelten Patienten vorweisen. Er ist Erfolgsautor mit über 50 Millionen Lesern und einer der renommiertesten Motivationstrainer in den USA. Von unzähligen Experten weltweit wird er als führende Autorität auf den Gebieten natürlicher Krebsheilungmethoden, stressbedingten Krankheiten und dem Burnout Syndrome angesehen.

Links:
http://drleonardcoldwell.com/

Freut euch auf eine spannende Klartext Folge!

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Skype-Name: kulturstudio1
Mumble bei okitalk.com

Livestream Audio: www.okitalk.com
Aufzeichnung: http://www.youtube.com/user/KULTURSTUDIO1

Wir bedanken uns für die freundliche Unterstützung bei:
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http://www.netzwerkvolksentscheid.de/

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